Alles ist Brahman, dieses Prinzip.


<Wir lesen weiter im Kommentar zum Bhagavad Gita.>

Die Grundprinzipien können wie folgt detaillierter erklärt werden:

(1) Alle Lebewesen und unbelebten Dinge, die in dieser Welt erscheinen, sind Brahman. Es ist nichts anderes als die absolute Wahrheit, das Bewusstsein und das Glück, das Gott ist.
Egal welche Handlungen wir ausführen, sei es die Art und Weise, die Mittel und Werkzeuge, oder der Ausführende selbst, all das ist Brahman (IV.24).
Wie ein Eisblock, der im Meer schwimmt und sowohl innen als auch außen vollständig aus Wasser besteht, und der Block selbst nichts anderes als Wasser ist, so sind sowohl das Innere als auch das Äußere aller Lebewesen und unbelebten Dinge vollständig aus Gott und Gott allein, existieren durch Gott, existieren nur durch Gott und existieren in der Form Gottes (XIII.15).

(2) Alle wundersamen Wesen sollen als illusionär, momentan und letztendlich vergänglich abgelehnt werden, und es soll erkannt werden, dass nur das Göttliche existiert, und dass nichts außer dem Göttlichen existiert, und dass selbst Geist und Intelligenz in Brahman integriert werden sollen. Daher sollte der Suchende (Sadaka) durch direkte Verwirklichung (Erkenntnis) eins mit dem Göttlichen werden (V.17).

(3) Das gesamte Universum, sowohl lebendige als auch leblose Geschöpfe, ist Brahman, und dieses Brahman bin ich selbst. Daher ist alles ich selbst. Gemäß dieser Denkweise muss der Suchende (Sadhaka) alle lebenden und leblosen Geschöpfe als sich selbst betrachten. Für den Sucher (Sadhaka), der diese Praxis fortsetzt, bleibt nichts als Brahman sichtbar. Er wird Freude empfinden, wenn er erkennt, dass Brahman das gleiche ist wie das sichere Wissen und das Glück, das in ihm wohnt. (V.24; VI.27; XVIII.54).

(4) Alle phänomenalen Existenzen und alle daraus resultierenden Aktivitäten sind nicht ewig, sondern vergehen, sind eine sich wandelnde Illusion und werden als Produkte von drei Gunas betrachtet. Sie sind von dem wahren „Ich“ getrennt, und man sollte all diese Dinge vollständig negieren und erkennen, dass nur das „Ich (Self = Brahman)“ wirklich existiert und das Einzige ist, was existiert (XIII.2, 34).





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