Manche Menschen können nur dann etwas akzeptieren, wenn sie die zugrunde liegende Logik verstehen. In der Realität ist es jedoch nicht unbedingt erforderlich, diese Logik zu verstehen. Man kann sie verstehen, wenn man möchte, aber es reicht auch, einfach Dankbarkeit zu zeigen.
Auch wenn es schwer zu verstehen ist, reicht es oft aus, einfach nur Dankbarkeit zu zeigen und jeden Tag dankbar zu sein.
Das gilt auch für Meditation.
Es gibt verschiedene Arten von Meditation, einige davon beinhalten das Aussprechen von Logik und Wahrheit und die Reflexion darüber. Aber selbst wenn man einfach nur wiederholt "Vielen Dank", ist das schon eine sehr effektive Form der Meditation.
Es gibt auch Meditationen, bei denen Mantras rezitiert werden. Aber anstelle eines Mantras kann man auch einfach wiederholt "Vielen Dank" sagen. Das kann oft effektiver sein als viele andere Mantras.
Wenn man einfach wiederholt "Vielen Dank, vielen Dank, vielen Dank", aktiviert das den Körper, füllt ihn mit Energie, reinigt ihn von Unreinheiten und erfüllt ihn mit Licht.
Besonders am Anfang kann es sehr schwierig sein, diese Worte "Vielen Dank" auszusprechen. Man kann plötzlich ein Gefühl von Schmerz empfinden, wenn man versucht, "Vielen Dank" zu sagen, und es vielleicht nur einmal oder zweimal schaffen. Das kann daran liegen, dass alte Traumata im Unterbewusstsein stecken. Man muss diese Worte nicht unbedingt aussprechen, sondern kann sie so oft wie möglich, einmal oder zweimal, sagen.
Mit der Zeit werden diese Worte "Vielen Dank" immer leichter und fließen natürlich aus einem heraus.
In dieser Hinsicht ist es auch bemerkenswert, wie sehr in der japanischen Gesellschaft Höflichkeit geschätzt wird. In der breiten Öffentlichkeit und in den Medien wird das Lehren von Höflichkeit oft als "Mobbing" oder "Bossing" bezeichnet, und es gibt eine Tendenz, die Vermittlung von Dankbarkeit gegenüber Mitarbeitern zu tabuisieren. Aber eigentlich ist Höflichkeit und Dankbarkeit nichts anderes als eine Möglichkeit, dass die Person, die nicht dankbar sein kann, ihre Traumata durch die Dankbarkeit zum Vorschein bringt und leidet.
Natürlich gibt es auch Fälle, in denen das Umfeld tatsächlich Mobbing betreibt. Aber wenn man versucht, grundlegende Dinge wie Höflichkeit oder Dankbarkeit zu vermitteln, muss man immer von dieser ursprünglichen Perspektive der Dankbarkeit ausgehen. Denn wenn man nicht versteht, worum es geht, kann das leicht wie Mobbing wirken.
In Japan, Dankbarkeit und Gesellschaft sind eng miteinander verbunden.
Wenn man nach japanischen Traditionen lebt, vertieft sich die Dankbarkeit, die Seele wird gereinigt und das Licht wird stärker.
Man könnte sagen, dass die ursprüngliche, traditionelle japanische Gesellschaft eine Gesellschaft war, in der man mit Dankbarkeit alles erreichen konnte.
Ich denke, das ist eine viel bessere Gesellschaft als die heutige, in der man, wenn man keine Ergebnisse erzielt, weggeworfen wird.