Mit einer relativ gewaltsamen, achtsamen Meditation wird der Sahasrara-Chakra am Scheitel geöffnet.


Wenn das Sahasrara-Zentrum am Scheitel nicht geöffnet ist, kann es zu einem Zustand kommen, in dem die Energie nicht richtig fließt und ein leicht steifes Gefühl entsteht. In letzter Zeit ist es oft so, dass dies durch normale Meditation relativ schnell wieder behoben wird. Aber auch an Tagen, an denen das Sahasrara-Zentrum nur schwer geöffnet wird, scheint es möglich zu sein, es schrittweise bis zum Scheitel zu öffnen, indem man eine Art von "erzwungener" Meditation praktiziert.

Der Begriff "erzwungen" ist vielleicht irreführend, aber es wird kaum Muskelkraft eingesetzt. Es geht nur darum, die Aufmerksamkeit zu fokussieren. Wenn man die Aufmerksamkeit auf den steifen Bereich am Scheitel konzentriert und dort Energie lenkt, hält dieser Zustand eine Weile an, bevor etwas "nachgibt" und sich entspannt, so dass die Energie fließen kann. Dieser Prozess kann schrittweise wiederholt werden, wodurch der Energiefluss allmählich verbessert und die Steifheit reduziert wird. Manchmal scheint es, als ob der Entspannungsprozess in 5 oder 10 Schritten stattfindet.

Wenn Gedanken oder Ablenkungen vorhanden sind, ist es oft schwierig, diese Entspannung zu erreichen. Wahrscheinlich wird die Energie dann für Gedanken und Emotionen verwendet. Wenn man sich auf die Entspannung konzentriert, scheint es relativ schnell zu funktionieren. Man konzentriert die Energie im Zustand der "Leere" auf den steifen Bereich. Es ist nicht so sehr ein bestimmter Bereich, sondern eher die Grenze zwischen dem entspannten und dem steifen Bereich, da die Steifheit sich außerhalb des entspannten Bereichs befindet, ähnlich wie bei einem Ballon. Daher konzentriert man die Aufmerksamkeit (im Zustand der "Leere") auf diese Grenze.

Man mag sich fragen, was es bedeutet, im Zustand der "Leere" die Aufmerksamkeit zu fokussieren. Es bedeutet, den denkenden, logischen Geist zu stoppen und nur den darunter liegenden Willen oder das Bewusstsein auf diesen Bereich zu richten, ihn zu konzentrieren. Wenn man die Aufmerksamkeit im Zustand der "Leere" auf einen Punkt richtet, sammelt sich dort eine beträchtliche Menge an Energie. Diese Energie scheint dann, ähnlich wie mit Gewalt, den betreffenden Bereich zu entspannen.

Der Begriff "mit Gewalt" ist vielleicht nicht die richtige Beschreibung, aber da so viel Energie zusammenkommt, entsteht ein Effekt, der wie eine "erzwungene" Öffnung wirkt, obwohl keine Muskelkraft eingesetzt wird. Es ist nicht so, dass man aktiv Kraft anwendet, sondern die Konzentration der Aufmerksamkeit ist zwar aktiv, aber es wird keine Kraft eingesetzt. Man richtet einfach die Aufmerksamkeit, während der denkende Geist gestoppt und der Zustand der "Leere" aufrechterhalten wird.

Wenn man den Geist in den Zustand der "Leere" versetzt, nur die Aufmerksamkeit gibt und keine Muskelkraft einsetzt, fließt eine beträchtliche Menge an Energie in diesen Bereich, und schließlich entsteht als "Ergebnis" ein Effekt, der wie eine "erzwungene" Entspannung wirkt.

Es mag seltsam erscheinen, dass es „mit Gewalt“ funktioniert, obwohl man keine Anstrengung unternimmt. Tatsächlich ist es so: Durch das Fokussieren der Aufmerksamkeit entsteht eine „Wirkung“, die fast so wirkt, als ob sie „mit Gewalt“ erzwungen würde.

Auf diese Weise kann Energie gut in die entspannten Bereiche fließen, was in der Yoga-Tradition als „Nadi“ bezeichnet wird, also als Energiebahnen. Diese Bahnen öffnen (oder entspannen) schrittweise verschiedene Bereiche, beginnend im Kopfbereich, nahe der Ajna, dann im Stirnlappen und schließlich im Scheitelbereich. Mit jeder dieser Öffnungen vertieft sich die Entspannung, die Energie steigt und das Bewusstsein wird klarer.

Dies ist im Wesentlichen die Grundlage vieler neuer Meditationspraktiken.

Effekte:
・Entspannung
・Erhöhte Energie, ein Gefühl der Fülle (ein Gefühl der Fülle, das über das emotionale Wohlbefinden hinausgeht)
・Klarheit des Bewusstseins