Wie sich die Dinge entwickeln, kann von Tag zu Tag unterschiedlich sein, und die Zeitspanne ist ebenfalls variabel. Daher muss man nicht unbedingt die gleichen Erfahrungen machen; es ist eher eine Information darüber, dass solche Dinge vorkommen können.
Zum Beispiel kann es beim Meditieren sein, dass nach etwa 10 oder 20 Minuten die erste Stufe der Stille eintritt, oder dass es sich um eine um eine Stufe tiefere Stille als zuvor handelt. Zum Beispiel kann dies wie eine leichte "Schockwelle" sein, die im Kopfzentrum beginnt und sich in diesem Moment bis zum oberen Brustbereich ausbreitet und dort die Stille um eine Stufe vertieft.
Wenn man weiter meditiert und 20 oder 30 Minuten vergehen, tritt eine weitere, tiefere Stille ein. Zum Beispiel breitet sich die Stille im Bereich von Brust und Bauch aus, und es kommt erneut zu einer Art "Schockwelle", die in diesem Moment die Stille vertieft.
Wenn man weiter meditiert und beispielsweise 10 oder 20 Minuten vergehen, vertieft sich die Stille noch weiter. Zum Beispiel breitet sich eine leichte Schockwelle aus, die sowohl den Kopf als auch das Herz umgibt, und vertieft die Stille in einem weiten Bereich. Gleichzeitig entspannen sich die Muskeln.
Je tiefer die Stille wird, desto klarer werden die Dinge wahrgenommen. Dies bedeutet wörtlich, dass die visuelle Wahrnehmung des Körpers sich vertieft, und das Gehirn (der Geist) kann feinere Bewegungen wahrnehmen. Auch Gerüche und taktile Empfindungen werden empfindlicher. Gleichzeitig vertiefen sich Ruhe und Gelassenheit, und das Gefühl des Glücks nimmt zu.
Allerdings scheint es, dass sich die Wahrnehmung zwar vertieft, aber im Spiegel sieht man keine wesentlichen Veränderungen. Eher scheint es, dass man nach der Meditation einen leicht verschwommenen Eindruck hat. Hier scheint es eine Diskrepanz zwischen dem eigenen Bewusstseinszustand und dem zu geben, wie man von anderen wahrgenommen wird. Vielleicht liegt dies daran, dass es sich um den Zustand handelt, nachdem man aufgestanden ist, und nicht während des Sitzens.
Wenn man die Meditation beendet und in den Alltag zurückkehrt, hält sich dieser Zustand der Stille relativ lange. Mit der Zeit sinkt das Bewusstsein zwar allmählich, aber durch weitere Meditationen kann man das Bewusstsein wieder erhöhen. Dies ist ein Kreislauf.
Durch das wiederholte Meditieren vertieft sich die Stille allmählich, und diese Stille und dieses Glück breiten sich auch im Alltag aus.