Früher hat es eine gewisse Zeit gedauert, und es gab Tage, an denen es nicht funktionierte. Vor einigen Monaten dauerte es oft zwei Stunden, bis die Energie zum Sahasrara aufstieg.
In letzter Zeit, und obwohl ich die Zeit nicht genau messe, steigt die Energie wahrscheinlich innerhalb von 10 Minuten oder wenigen Minuten nach einer gewissen Stille schnell zum Sahasrara auf. Ob man diese Zeit als schnell oder langsam betrachtet, ist subjektiv, aber ich denke, es ist ziemlich schnell geworden.
Zu den Veränderungen, die auftreten, wenn die Energie zum Sahasrara aufsteigt, gehören Entspannung und eine gewisse Klarheit im Blick auf die Dinge.
Tatsächlich war der Zustand davor wahrscheinlich so, dass von den drei Gunas (Sattva, Rajas, Tamas) im Yoga und Ayurveda der Sattva vorherrschte. Jetzt scheint es, als ob ein Gleichgewicht zwischen den drei besteht. Dies ist jedoch nur ein Gefühl, und ich habe keine Beweise dafür.
Die drei Gunas sind Sattva, die reine Qualität, Rajas, die aktive Qualität, und Tamas, die träge Qualität. Im Yoga und Ayurveda wird oft gesagt, man solle Tamas reduzieren und Sattva erhöhen. Wahrscheinlich sieht man in einem Zustand, in dem Sattva vorherrscht, die Umgebung heller erscheinen.
Wenn die drei Gunas jedoch im Gleichgewicht sind, entsteht ein Zustand, in dem es keine Trennung zwischen einem selbst und der Umgebung gibt, ein Zustand der Transparenz, und die Dinge erscheinen so, wie sie sind.
Wenn beispielsweise Tamas vorherrscht, erscheint die Umgebung als eine dunkle Hölle oder eine Welt der hungrigen Geister, dunkel und schwer. Wenn Rajas vorherrscht, erscheint die Welt als eine lebendige und energiegeladene Welt. Wenn Sattva vorherrscht, scheint es, als ob alle Menschen in dieser Welt gut sind und alle erleuchtet sind.
Unabhängig davon, welche Guna vorherrscht, gibt es immer eine Art Filter, der die tatsächliche Realität verdeckt.
Wenn das Sahasrara mit Energie erfüllt ist, scheinen die Eigenschaften der drei Gunas auszugleichen, und die Filter, die sich zwischen dem Sehen und dem Erkennen befanden, verschwinden.
In diesem Zustand kann man die Dinge so sehen, wie sie wirklich sind, und da dies auf einer Grundlage der "Stille" beruht, kann man einfach "sehen", ohne von der Umgebung gestört zu werden.