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Die fünfte Stufe ist, alle eigenen Verpflichtungen vollständig aufzugeben und die Begierde nach Faulheit und Glück zu überwinden.
Die Hingabe an Gott, die Verehrung der Götter, der Dienst an Eltern und älteren Menschen, das Bringen von Opfergaben, die Almosen, die Askese. Darüber hinaus gehört es zu den Pflichten eines jeden, auf eine Weise seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, die seiner sozialen Stellung und seinem Lebensabschnitt entspricht, sowie die körperlichen Funktionen wie Essen und Trinken auszuüben.
Über diese Pflichten: Die Faulheit aufgeben und alle Formen von Begierde loslassen. Dies ist die fünfte Stufe der Aufgabe.
Der sechste Schritt ist, bei allen weltlichen Dingen und Aktivitäten das Gefühl des „Eigentums“ und die Anhaftung vollständig aufzugeben.
Reichtum, Haus, Kleidung und andere weltliche Dinge. Ehefrau, Kinder, Freunde und andere nahestehende und wichtige Personen. Ehre, Ruhm, Anerkennung in dieser Welt und der nächsten – alle Arten von Vergnügungen. Diese sind vergänglich, vergehen und sollten als etwas betrachtet werden, das nicht dauerhaft ist.
Deshalb sollten wir gegenüber ihnen nicht das Gefühl oder die Fixierung entwickeln, dass „dies ist mein Besitz“.
Genauso wie man eine reine und unverfälschte Liebe pflegt, die nur Gott gilt, sollte man auch aufhören, ein Gefühl des „Eigentums“ und eine Besessenheit in Bezug auf Handlungen zu entwickeln, die durch Herz, Worte und Körper ausgedrückt werden, sowie in Bezug auf den eigenen Körper.
Dies ist die sechste Stufe der Akzeptanz.
Diejenigen, die dieses sechste Stadium erreicht haben, entwickeln eine Abneigung gegenüber allen Objekten in dieser Welt. Und nur Gott, der selbst höchste Liebe ist, wird zum Objekt ihrer Anhaftung.
Deshalb hören, erzählen und denken sie in ihren Herzen über die reine, heilige Liebesgeschichte, die die Tugend, das Ruhm und das Geheimnis Gottes offenbart. Sie beten und meditieren unaufhörlich. Während sie in abgelegenen Gegenden leben, grübeln sie tiefgründig über die verborgenen Bedeutungen der Heiligen Schriften. Nur dies sind ihre bevorzugten Tätigkeiten.
Sie bevorzugen es nicht, inmitten von Menschen zu leben, die sich auf sinnliche Erfahrungen konzentrieren. Außerdem möchten sie ihre kostbare Zeit weder mit ausgelassener Fröhlichkeit, Luxus, Nachlässigkeit, abfälligen Bemerkungen über andere, sinnlichen Vergnügungen noch mit belanglosen Gesprächen verbringen.
Und sie erfüllen alle Pflichten selbstlos, nur für Gottes willen, und bewahren stets Gott in ihrem Herzen und Geist.
Die oben genannten sechs Stufen des Verzichts bilden die Praxis von Karma Yoga. Durch das Fortsetzen dieser Übung erkennt der Suchende durch Gottes Gnade die Wahrheit über Gott und erreicht den ewigen, höchsten Zustand.