Bestimmte Objekte, wie zum Beispiel ein Liebhaber, eine Buddha-Statue, eine Christus-Statue oder ein Kultort, ohne ein solches Objekt, einfach nur Dankbarkeit zu empfinden. Einen Zustand der Dankbarkeit, ohne eine Handlung auszuführen. Wenn das der Fall ist, entsteht ein Zustand der Dankbarkeit ohne Handlung, ohne Objekt und ohne Grund.
Das ist sehr einfach, aber obwohl es als Zustand richtig ist, ist es in der Praxis schwierig, dies direkt und unmittelbar zu erreichen.
Da es sich um einen "Zustand" handelt, gibt es separate "Methoden", um diesen Zustand zu erreichen.
Wenn man sich nur auf diesen Zustand konzentriert und glaubt, dass die Methode allein ausreicht, oder wenn man von jemandem aufgefordert wird, "diesen Zustand zu erreichen", kann man sich verirren und keine Antwort finden.
Die Methode ist einfach, aber es gibt verschiedene Methoden. Im Falle der Meditation kann man einfach meditieren. Dies führt zu diesem Zustand, was sowohl richtig als auch falsch sein kann, und man kann ihn erreichen, aber ob man ihn schnell erreicht, ist von Person zu Person unterschiedlich.
Es mag eine unverständliche Aussage sein, wenn man aufgefordert wird, ohne Objekt Dankbarkeit zu empfinden, oder wenn man aufgefordert wird, ohne Grund zu lieben, kann man sich irren und eine blinde Liebe entwickeln.
Letztendlich sind dies Geschichten, die davon handeln, dass dies "als Ergebnis" geschieht, und nicht als "Mittel".
Wenn man sich das Mittel irrtümlich für das Ziel hält, kann man sich irren und denken, man müsse "ohne Grund dankbar sein" oder "ohne Grund lieben". Dieser Irrtum entsteht, wenn man diese Dinge nicht als "Ergebnis", sondern als "Mittel" missversteht.
Die Mittel sind eigentlich recht normale spirituelle Geschichten, wie zum Beispiel Meditation zur Konzentration oder ein moralisches Leben.
Die Grundlagen sind nicht anders als die Dinge, die im gesellschaftlichen Leben als Normalität gelten, wie zum Beispiel ein moralisches Leben gemäß den gesellschaftlichen Normen, Dankbarkeit "mit einem Grund" oder Liebe "mit einem Grund". Solche, die eine Handlung beinhalten, eine Liebe mit einem Grund, eine Dankbarkeit mit einem Grund, sind die Grundlagen. Es werden diese, die eine Liebe mit einem Grund oder eine Handlung mit einem Objekt haben, nicht negiert.
Es geht lediglich um die Geschichte, dass "als Ergebnis" eine Liebe oder Dankbarkeit ohne Grund entsteht, und dass dies nicht im Widerspruch zu den moralischen Geschichten der Gesellschaft steht.
Spirituell gesehen ist das Wichtigste die Meditation, und die Grundlage der Meditation ist die Konzentration zwischen den Augenbrauen. Während man meditiert, steigt auch das Gefühl der Dankbarkeit, und das ist gut, egal ob es einen Grund oder ein Objekt dafür gibt. Aber letztendlich, wenn man plötzlich merkt, dass das Objekt oder der Grund verschwunden sind und nur noch Liebe und Dankbarkeit vorhanden sind, dann ist das der Zustand, den man erreichen möchte.