Dies wird oft als ein negativer Aspekt des Channelings genannt.
Tatsächlich ist Channeling im Grunde genommen ein Gespräch mit einer lebenden Person, also ist es wichtig, mit wem man spricht und was man gesagt oder gehört hat.
Allerdings neigen spirituelle Personen oft dazu, Channeling zu absolutieren und glauben, dass man etwas tun sollte, weil man es gesagt bekommen hat, oder dass es sich um eine Botschaft von Gott handelt. Da die Wesen, die durch Channeling kommunizieren, jedoch nicht unbedingt sehr hoch entwickelte Wesen sind, sind sie oft sehr menschlich, je konkreter sie sind.
Bei höheren Dimensionen verschwinden Gut und Böse, und es gibt nur einen Zustand der Erleuchtung. Daher gibt es keinen Grund, komplizierte Dinge zu sagen. Es gibt nur Erleuchtung oder, anders ausgedrückt, Licht. Wenn es sich um ein Wesen einer höheren Dimension handelt, gibt es nur solche Gespräche. Detailliertes Wissen wird eher von eher menschlichen Göttern vermittelt.
In der Realität scheint es oft der Fall zu sein, dass Wesen wie Geister, zum Beispiel Mönche oder Nonnen, als Götter auftreten. Menschen, die in früheren Leben eine spirituelle Praxis wie die eines Swami hatten, können manchmal wie Götter auftreten. Aber das ist nur etwas, das man nicht sehen kann, und in Wirklichkeit sind sie nicht anders als lebende Menschen.
Wenn es sich um Außerirdische handelt, gibt es möglicherweise eine Technologie wie Telepathie, mit der sie einseitig über Channeling kommunizieren können, und sie können den Inhalt verstehen, den die andere Person sagt. Dies kann eine Fähigkeit der Außerirdischen sein, aber es kann auch durch Technologie erfolgen.
Dies wird oft zufällig ausgewählt, und man könnte es mit jemandem vergleichen, der zufällig jemanden trifft, der an einem Urlaubsort vorbeikommt und mit ihm spricht. Daher ist es lächerlich, ein "Auserwähltes"-Gefühl zu haben, nur weil es Channeling gab. Oft wird man einfach zufällig angesprochen, weil man zufällig dort war.
Es ist auch üblich, dass Schutzgeister oder die Geister von Freunden und Bekannten sprechen. Das sind oft eher "nette Nachbarn", "Familienmitglieder, die sich um einen kümmern" oder "Freunde, die gerne plaudern". Da es viele solcher Menschen gibt, sprechen sie in gewissem Maße in den Gedankenwellen und reden miteinander.
Gelegentlich kann man von jemandem spirituelle Dinge lernen, aber das ist nur etwas, das man von jemand anderem gehört hat. Selbst wenn dieses Wissen großartig ist, gehört es noch nicht wirklich zu einem selbst.
In der spirituellen Hierarchie kann dieses Wissen, das durch Channeling vermittelt wird, sehr problematisch sein, da es leicht dazu führen kann, dass man sich eine Illusion von Wissen und Kompetenz erarbeitet.
Einige Schulen betrachten Channeling als etwas Negatives, und das liegt an diesen potenziellen Gefahren. Tatsächlich ist es nicht viel anders, als mit jemandem zu sprechen, und wenn man es versteht, gibt es grundsätzlich keine Probleme. Allerdings besteht die Gefahr von Missverständnissen oder, noch schlimmer, dass man sich leicht von seinen Anweisungen beeinflussen lässt.