Geschichten, die wie eine Flucht aus der Realität wirken können.
Das Wort "Spiritualität" kann manchmal einen leicht gefährlichen Eindruck hinterlassen.
Es scheint, als würde man sich von der Realität entfernen.
Man verliert das Leben aus den Augen.
Man sucht nur nach den passenden Bedeutungen.
So kann es wahrgenommen werden.
Tatsächlich gibt es wahrscheinlich Fälle, in denen dies auch geschieht.
Aber das, was wir bei Wayanata behandeln wollen, ist keine Spiritualität zur Flucht vor der Realität.
Im Gegenteil.
Je mehr man über die unsichtbare Welt spricht, desto wichtiger wird der Kontakt zur Realität.
Der Körper.
Das Leben.
Die Orte, an denen man war.
Reiseberichte.
Die Müdigkeit des Tages.
All diese Dinge dürfen nicht vergessen werden.
Das ist sehr wichtig.
Man lässt den Körper nicht zurück.
Wenn man über ungewöhnliche Dinge spricht, scheint es oft, als würde nur das Bewusstsein weit wegfliegen.
Hohe Dimensionen.
Eine unsichtbare Welt.
Erinnerungen der Seele.
Solche Worte haben immer eine Tendenz nach oben.
Aber wir, die wir tatsächlich leben, haben einen Körper.
Der Rücken beim Sitzen.
Die Flachheit des Atems.
Das Gefühl in den Füßen beim Gehen.
Der Unterschied zwischen einem müden und einem etwas ausgeglichenen Tag.
Wenn man diese Dinge ignoriert, werden die Geschichten nur größer.
Bei Wayanata achten wir auch dann auf die körperlichen Empfindungen, wenn wir über Meditation oder Träume sprechen.
Weil wir uns mit dem Unsichtbaren beschäftigen, lassen wir den sichtbaren Körper nicht zurück.
Das bringt die Geschichte eher zur Erde.
Auch Reisen sind ein Abbild der Realität.
Bei Wayanata gibt es auch Reiseberichte, die eine wichtige Schicht bilden.
Wenn man an Reisen denkt, mag man vielleicht an Geschichten über Touristenattraktionen denken.
Aber echte Reisen beinhalten viel mehr Details.
Die Bewegung.
Sich verirren.
In einem Hotelzimmer ausruhen.
Die Luft eines unbekannten Landes.
Der Gesundheitszustand.
Das Gepäck.
Das Zeitgefühl.
Diese realen Details werden später zu wichtigen Aufzeichnungen.
Wenn man nur die spirituellen Aspekte herausreißt, wird es kein Wayanata.
Wo war man? Was hat man gesehen? Wie fühlte sich der Körper dabei? Erst wenn diese Schicht der Realität vorhanden ist, kann man auch die inneren Bewegungen verstehen.
Wenn man die Realität tiefgründig betrachtet...
Die Realität und der Mythos mögen völlig unterschiedlich erscheinen.
Die Realität ist die Realität. Der Mythos ist der Mythos. Manchmal muss man sie so trennen. Aber wenn man die Realität tiefgründig betrachtet, kann es sein, dass man Dinge sieht, die mehr sind als nur bloße Ereignisse. Ein Besuch an einem bestimmten Ort.
Ich hatte einen Traum.
Ich habe in einer bestimmten Zeit immer wieder dieselben Fragen aufgeschrieben.
Die körperlichen Empfindungen haben sich allmählich verändert.
Wenn man diese Dinge sorgfältig betrachtet, kann es manchmal so erscheinen, als ob sie eine einzige Linie bilden.
Es ist nicht so, dass Mythen entstehen, weil man die Realität verlässt.
Manchmal tauchen mythische Formen auf, wenn man die Realität genau beobachtet.
Am Eingang von Wayanata gibt es ein solches Gefühl.
Mit beiden Beinen im Boden der Tatsachen verwurzelt
Je mehr ich über unsichtbare Welten spreche, desto wichtiger ist es für mich, mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen.
Unbekannte Dinge sollten als unbekannt bleiben.
Man sollte die körperlichen Empfindungen überprüfen.
Man sollte den Lebensrhythmus nicht stören.
Reisen und alltägliche Aufzeichnungen sind wichtig.
Man sollte sich nicht zu sehr in großen Bedeutungen verlieren.
Daraufhin kann man sehen, was plötzlich auftaucht.
Das ist etwas anderes als Realitätsflucht.
Es ist eine Haltung, die versucht, die Tiefe der Realität zu erkennen, anstatt von ihr wegzulaufen.
Spiritualität sollte nicht dazu dienen, in den Himmel zu fliehen.
Zumindest denken wir bei Wayanata so.
Es ist wichtig, die Realität vor unseren Füßen nicht aus den Augen zu verlieren und von dort aus einen Blick auf etwas weiter entfernte Dinge zu werfen.
Ich glaube, dieser Abstand ist genau richtig.